Das sind die beliebtesten Helme & Brillen Produkte
Motorradhelme & Brillen: Perfekter Kopfschutz und klare Sicht für jede Tour
Bei Motorrad-Center.de präsentieren wir Ihnen eine sorgfältig kuratierte Auswahl an Motorradhelmen und passenden Brillen, die Sicherheit, Komfort und Stil vereinen. Ob für den täglichen Pendelverkehr, ausgedehnte Touren auf der Landstraße oder den Einsatz auf der Rennstrecke – unser Sortiment bietet für jeden Anspruch und jeden Fahrertyp die optimale Lösung. Wir verstehen, dass die Wahl des richtigen Helms und der passenden Brille entscheidend für Ihr Fahrerlebnis und Ihre Sicherheit ist, daher finden Sie hier Produkte, die höchste Standards erfüllen und auf die spezifischen Bedürfnisse unterschiedlicher Motorrad-Disziplinen zugeschnitten sind.
Der richtige Helm: Sicherheit an erster Stelle
Der Helm ist das wichtigste Schutzelement für Motorradfahrer. Er schützt nicht nur vor Verletzungen bei einem Sturz, sondern bietet auch Schutz vor Wind, Wetter und Ablenkungen durch Fremdkörper. Die Auswahl des passenden Helms hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der Einsatzzweck, das Material, die Passform und die vorhandenen Sicherheitszertifikate.
Vielfalt der Helmtypen für jeden Einsatzzweck
- Integralhelme: Bieten den höchsten Schutz durch eine geschlossene Bauweise, die den gesamten Kopf umschließt. Ideal für sportliches Fahren und hohe Geschwindigkeiten. Bekannte Marken wie Schuberth, Shoei und AGV setzen hier auf innovative Technologien.
- Klapphelme: Kombinieren die Schutzeigenschaften von Integralhelmen mit der Flexibilität eines aufklappbaren Kinnteils. Perfekt für Tourenfahrer und alle, die Wert auf hohen Tragekomfort und einfache Handhabung legen. Modelle von Nolan und Caberg sind hier etabliert.
- Offene Helme (Jethelme): Bieten weniger Schutz, dafür aber maximale Belüftung und ein freieres Gefühl. Geeignet für Rollerfahrer und für Fahrten bei niedrigen Geschwindigkeiten, wo Sicherheit weniger im Vordergrund steht. Marken wie HJC und Scorpion bieten auch in diesem Segment attraktive Modelle.
- Cross-/Enduro-Helme: Entwickelt für den Offroad-Einsatz, zeichnen sie sich durch eine lange Kinnpartie, eine integrierte Sonnenblende und eine gute Belüftung aus. Ideal für Fahrer von Supermoto- und Enduro-Motorrädern.
- Modularhelme: Eine Unterkategorie der Klapphelme, die oft als Tourenhelme konzipiert sind und höchsten Komfort bieten.
Materialien und Technologien für maximale Sicherheit
Die Außenschale von Motorradhelmen wird aus verschiedenen Materialien gefertigt, die jeweils spezifische Eigenschaften in Bezug auf Gewicht, Stoßabsorption und Preis mitbringen:
- Polycarbonat: Ein robustes und preisgünstiges Material, das häufig bei Einstiegsmodellen und Mittelklassehelmen zum Einsatz kommt.
- Fiberglas-Composites: Eine Mischung aus Glasfasern und Harz, die ein gutes Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht bietet.
- Carbonfasern: Das leichteste und gleichzeitig stabilste Material. Carbonhelme sind besonders leicht, steif und bieten hervorragende Stoßabsorption, sind aber auch im höheren Preissegment angesiedelt. Marken wie Arai und Bell setzen stark auf Carbon.
Die Innenschale besteht meist aus EPS (expandiertes Polystyrol), das die Energie eines Aufpralls absorbiert. Wichtig sind auch Belüftungssysteme, die für Frischluft sorgen und ein Überhitzen verhindern, sowie Kinnriemen mit zuverlässigen Verschlusssystemen wie Doppel-D-Ring oder Ratschenverschluss.
Sicherheitszertifizierungen: Worauf Sie achten sollten
Motorradhelme müssen bestimmte Sicherheitsstandards erfüllen, um auf dem Markt zugelassen zu sein. Achten Sie auf die folgenden Prüfnormen:
- ECE 22.05 / ECE 22.06: Die aktuell gültige europäische Norm. ECE 22.06 ist die neuere und strengere Version, die zusätzliche Prüfpunkte und realistischere Aufprallszenarien berücksichtigt. Helme, die nach dieser Norm zertifiziert sind, bieten ein Höchstmaß an Sicherheit.
- DOT: Die amerikanische Norm, die ebenfalls ein gängiger Standard ist.
- SNELL: Eine freiwillige und sehr strenge Norm, die oft von Rennfahrern bevorzugt wird.
Motorradbrillen: Klare Sicht für Ihr Abenteuer
Die richtige Motorradbrille ist unerlässlich, um auch unter widrigen Bedingungen eine uneingeschränkte Sicht zu gewährleisten. Sie schützt Ihre Augen vor Wind, Staub, Insekten, UV-Strahlung und anderen schädlichen Einflüssen, die Ihre Konzentration beeinträchtigen und zu gefährlichen Situationen führen können. Eine gute Brille ergänzt den Schutz des Helms perfekt.
Funktionen und Eigenschaften von Motorradbrillen
- UV-Schutz: Essentiell, um Ihre Augen vor schädlicher ultravioletter Strahlung zu schützen, die auch an bewölkten Tagen präsent ist.
- Kratzfeste Beschichtung: Sorgt für eine langfristig klare Sicht, indem Kratzer auf dem Glas vermieden werden.
- Beschlagfreie Gläser (Anti-Fog): Verhindert das Beschlagen der Gläser durch Temperaturschwankungen oder Anstrengung, was besonders bei wechselnden Wetterbedingungen wichtig ist.
- Austauschbare Gläser: Viele Modelle bieten die Möglichkeit, die Gläser je nach Lichtverhältnissen auszutauschen (z.B. klare Gläser für Nachtfahrten, getönte Gläser für sonniges Wetter, verspiegelte Gläser für blendendes Licht).
- Passform und Tragekomfort: Eine gut sitzende Brille mit weichen, anpassungsfähigen Rahmenmaterialien sorgt für Komfort auch auf langen Fahrten. Schaumstoffpolsterung dichtet die Brille ab und erhöht den Tragekomfort.
- Belüftungssysteme: Einige Brillen verfügen über integrierte Belüftungsöffnungen, die das Beschlagen zusätzlich reduzieren.
Arten von Motorradbrillen
Wir bieten eine breite Palette an Brillen, von klassischen Pilotenbrillen bis hin zu modernen MX-Goggles:
- Klassische Motorradbrillen: Oft im Retro-Stil gehalten, passen sie hervorragend zu Oldtimern, Choppern und offenen Helmen. Sie bieten guten Windschutz und ein stilvolles Aussehen.
- MX-Brillen (Motocross-Brillen): Speziell für den Offroad-Einsatz konzipiert. Sie sind robust, bieten ein sehr großes Sichtfeld und sind in der Regel so geformt, dass sie über eine Cross-Helm-Maske passen.
- Spezialbrillen für Integral- und Klapphelme: Diese Brillen sind so konstruiert, dass sie optimal unter dem Visier eines modernen Helms getragen werden können und eine zusätzliche Schutzschicht bilden.
Entscheidungshilfe: Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Die Wahl des perfekten Helms und der idealen Brille ist eine persönliche Entscheidung, die von Ihren individuellen Bedürfnissen und Ihrem Fahrstil abhängt. Hier sind die wichtigsten Kriterien, die Sie berücksichtigen sollten:
Helm Kaufberatung
- Passform ist König: Der Helm muss fest und gleichmäßig auf dem Kopf sitzen, ohne zu drücken oder zu wackeln. Testen Sie verschiedene Größen und Modelle. Ein zu lockerer Helm bietet im Ernstfall keinen ausreichenden Schutz.
- Einsatzzweck: Überlegen Sie, wo und wie Sie hauptsächlich Motorrad fahren. Sportliches Fahren erfordert andere Eigenschaften als entspannte Touren.
- Gewicht: Ein leichter Helm reduziert die Nackenbelastung bei langen Fahrten. Carbonhelme sind hier oft die beste Wahl.
- Belüftung: Achten Sie auf gut funktionierende Belüftungssysteme, besonders wenn Sie in warmen Klimazonen unterwegs sind oder zu schnellem Schwitzen neigen.
- Sichtfeld: Ein großes Sichtfeld ist essenziell für die Sicherheit. Prüfen Sie, ob das Visier eine gute Rundumsicht ermöglicht.
- Geräuschpegel: Einige Helme sind besser schallisoliert als andere. Dies kann für lange Touren ein wichtiger Komfortfaktor sein.
- Zubehör: Prüfen Sie, ob das Modell über Funktionen wie eine integrierte Sonnenblende, Pinlock-Visier (Anti-Beschlag) oder Vorbereitungen für Kommunikationssysteme verfügt.
Brillen Kaufberatung
- Kompatibilität mit dem Helm: Stellen Sie sicher, dass die Brille gut mit Ihrem Helm harmoniert und nicht unter dem Visier hervorsteht oder drückt.
- Lichtverhältnisse: Wählen Sie Gläser, die für die vorherrschenden Lichtverhältnisse geeignet sind. Mehrere Gläser oder die Möglichkeit zum schnellen Wechsel sind von Vorteil.
- Komfort und Dichtigkeit: Die Brille sollte angenehm zu tragen sein und Ihre Augen gut vor Zugluft und Staub abdichten.
- Robustheit: Gerade bei MX-Brillen ist ein widerstandsfähiges Material wichtig.
- Klarheit der Gläser: Achten Sie auf verzerrungsfreie Gläser für eine klare und sichere Sicht.
Vergleichstabelle: Helmtypen im Überblick
| Helmtyp | Schutz | Belüftung | Komfort | Anwendungsbereich | Beispiele für Einsatzzwecke |
|---|---|---|---|---|---|
| Integralhelm | Sehr hoch | Gut bis sehr gut | Gut | Sport, Straße, Touring | Rennstrecke, Autobahn, Landstraße |
| Klapphelm | Hoch | Sehr gut | Sehr gut | Touring, Alltag | Lange Touren, täglicher Weg zur Arbeit, bequemes Reisen |
| Offener Helm (Jethelm) | Mittel | Sehr gut | Sehr gut | Stadt, Roller, Cruiser | Kurzstrecken, Stadtverkehr, entspanntes Cruisen |
| Cross-/Enduro-Helm | Hoch | Sehr gut | Gut | Offroad, Enduro, Motocross | Geländefahrten, Waldwege, Motocross-Strecken |
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Helme & Brillen
Wie oft sollte ich meinen Motorradhelm wechseln?
Motorradhelme sollten alle 5 bis 7 Jahre ausgetauscht werden, auch wenn sie äußerlich unbeschädigt aussehen. Die Materialien des Helms, insbesondere die EPS-Innenschale, können über die Zeit durch Umwelteinflüsse (UV-Strahlung, Feuchtigkeit, Schweiß) oder kleinste Erschütterungen altern und an Schutzwirkung verlieren. Nach einem Sturz muss der Helm immer ausgetauscht werden, da innere Beschädigungen, die nicht sichtbar sind, die Schutzfunktion beeinträchtigen können.
Was bedeutet Pinlock und warum ist es wichtig?
Ein Pinlock-Visier ist eine spezielle Anti-Beschlag-Lösung. Dabei handelt es sich um eine zusätzliche Scheibe, die im Inneren des Helmvisiers mittels kleiner Stifte befestigt wird. Sie bildet eine isolierende Luftschicht zwischen der warmen Atemluft im Helm und der kalten Außentemperatur, wodurch ein Beschlagen des Visiers effektiv verhindert wird. Dies ist besonders bei kühlem Wetter oder Regen entscheidend für eine klare Sicht.
Welche Helmgröße brauche ich?
Die richtige Helmgröße ermitteln Sie am besten, indem Sie Ihren Kopfumfang an der breitesten Stelle, etwa einen Zentimeter über den Augenbrauen und Ohren, messen. Vergleichen Sie diesen Wert mit den Größentabellen der jeweiligen Hersteller. Wichtig ist auch die Anprobe: Der Helm muss eng anliegen, ohne unangenehm zu drücken. Die Wangenpolster sollten leicht auf die Wangen drücken und der Helm darf sich beim Schütteln des Kopfes nicht verschieben.
Sind günstige Motorradhelme sicher?
Günstige Motorradhelme können sicher sein, solange sie die geltenden Sicherheitsnormen wie ECE 22.06 oder ECE 22.05 erfüllen. Diese Normen garantieren einen grundlegenden Schutzstandard. Oftmals unterscheiden sich günstigere Modelle in Bezug auf Komfort, Gewicht, Geräuschdämmung, Aerodynamik oder die Qualität der verwendeten Materialien im Vergleich zu teureren High-End-Modellen. Für Gelegenheitsfahrer oder preisbewusste Käufer können sie jedoch eine gute Wahl sein.
Wie reinige ich meinen Motorradhelm und meine Brille richtig?
Für die Reinigung des Helms empfehlen wir warmes Wasser mit einer milden Seifenlösung. Die Außenschale kann vorsichtig abgewischt werden. Innenfutter, die oft herausnehmbar sind, können gemäß den Herstellerangaben von Hand gewaschen oder vorsichtig mit speziellem Helmreiniger behandelt werden. Visieren sollten nur mit klarem Wasser und einem weichen Tuch gereinigt werden, um Kratzer zu vermeiden. Für Brillen verwenden Sie ebenfalls klares Wasser und ein Mikrofasertuch. Spezielle Reiniger für Kunststoffoberflächen können bei hartnäckigem Schmutz helfen.
Kann ich meine normale Sonnenbrille unter dem Motorradhelm tragen?
Das Tragen einer normalen Sonnenbrille unter einem Integral- oder Klapphelm ist in der Regel nicht ideal und kann den Komfort und die Sicherheit beeinträchtigen. Normale Sonnenbrillen sind oft nicht dafür ausgelegt, eng am Kopf anzuliegen und Wind abzudichten. Sie können verrutschen, hinter dem Helmvisier stören oder durch den Fahrtwind beschleunigt in Ihre Augen gedrückt werden. Speziell entwickelte Motorradbrillen bieten eine bessere Passform, Abdichtung und Schutzfunktionen.
Welche Brillenfarbe ist für welche Wetterbedingungen am besten geeignet?
Klare Gläser: Ideal für Fahrten bei Nacht, in der Dämmerung oder bei schlechtem Wetter, da sie die Sicht nicht beeinträchtigen.
Gelbe oder orangefarbene Gläser: Verbessern den Kontrast bei schlechten Lichtverhältnissen und Nebel.
Graue oder braune Gläser: Gut für sonniges Wetter, reduzieren die Helligkeit, ohne die Farbwahrnehmung stark zu verändern.
Verspiegelte oder dunkle Gläser: Bieten maximalen Schutz bei starker Sonneneinstrahlung. Achtung: Bei wechselnden Lichtverhältnissen oder Tunneldurchfahrten können sie die Sicht einschränken.